Kirchenmusik
Light a candle in the Dark
Über 300 Zuhörer groovten mit beim ersten Konzert unseres Pop- und Gospelchores
Die Thomaskirche war am 7. März so richtig rappelvoll: Im hinteren Bereich und auch auf der Empore standen die Menschen um das erste Konzert des Projektchores mitzuerleben. Nur die vordere Hälfte der Kirche war bestuhlt - aber auch die Menschen dort hielt es nicht lange auf ihren Sitzen. Begeistert klatschen und sangen sie mit, wenn immer die Gelegenheit dazu war.
Und die gab es oft: Nachdem der Chor mit fast 70 Sängerinnen und Sänger in die komplett dunkle Kirche eingezogen waren, das erste Lied gesungen, wurden alle eingeladen, mit zu singen, zu klatschen und sich im Rhythmus der Musik zu bewegen. Neue Gospels, swinginge Kanons, Lieder aus Südafrika und stimmungsvolle Balladen verzauberten und begeisterten Jung und Alt gleichermaßen.
Andreas Rinke hatte es geschafft, mit dem Chor nur innerhalb von gut drei Monaten eine ganze Bandbreite von Liedern moderner Kirchenmusik einzustudieren. Dabei hatte er Wert darauf gelegt, dass die Sängerinnen und Sänger (von 16 bis 76 Jahren) die Lieder nicht vom Blatt sondern auswendig singen und sich entsprechend dazu bewegen. Verständlich, dass da schon im Vorfeld so mancher ziemlich nervös zum Tag des Auftritts schielte.
Aber das war gar nicht nötig. Zwar lief nicht alles fehlerfrei, aber "das ist Gospel", wie Andreas Rinke im Vorfeld immer wieder betonte. Wichtig ist, dass der Geist überspringt und die Menschen die gute Botschaft, die in den Lieder vermittelt werden will, wirklich spüren. - Und das haben sie. Beseelt und mit einem Lied auf den Lippen swingten die Menschen nach gut 1 1/4 Stunde Konzert nach Hause.
Aber nicht alle. Viele Sängerinnen und Sänger - und auch Publikum - blieben noch lange im Foyer der Thomaskirche, um zu lachen und in großer Fröhlichkeit den Abend ausklingen zu lachen.
Wann gibt es wohl eine Neuauflage solch eines tollen Konzerts?!
Und hier kurze "Live-Eindrücke" vom Konzert:
Lord, send your Spirit down
"Hello Django" - oder auch "Dum, di dum, di dum - dwapschubida..."
und - natürlich - die Zugabe: