Konfirmandenarbeit

Tolles Konfi-Camp 2008

Fast 130 Konfirmanden waren auf dem Konfi-Camp

Konfi-Camp 2008Mit vier Bussen machten sich am frühen Samstag morgen die Konfirmandinnen und Konfirmanden auf den Weg von Bergkamen in die Oase Stentrop bei Fröndenberg. Ein großes Mitarbeiterteam ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer war bereits am Freitag aufgebrochen um alles vorzubereiten. Auf der großen Wiese hatten sie 15 Großraumzelte aufgebaut. Außerdem hatten sie alles für einen Spieleparcours und eine Konfi-Olympiade vorbereitet.

Begleitet von Petrus' Dauerregen wurden die Zelte des Konfi-Camps aufgestellt, um für den nächsten Tag 120 Schlafgelegenheiten für die Konfi' s zu haben.  Ganz nach dem Gebet von Pfarrerin Ursula Goldmann für ein Wetter ohne Regen brachen die ersten Sonnenstrahlen zur Ankunft der ersten Teilnehmer aus der Wolkendecke. Obwohl der Boden aufgeweicht und der Wind teilweise hart in den Ohren pfiff, wurden Zelte verteilt und bezogen .

Für die erste Hälfte der Jugendlichen ging dann auf Erkundungstour zum Konfi-Parcours: In Stentrop's ländlicher Umgebung mussten mehr oder weniger versteckte Stationen erst einmal gefunden und dann die dort vorbereiteten Aufgaben gelöst werden. Auch der ein oder andere Hügel wurde dabei von den Konfirmanden erklommen, um auf der windigen Spitze des Hügels eine hoffentlich nicht wind-schiefe Menschenpyramide zu bauen.

Auf Zusammenhalt der Gruppe wurde bei dem Spiel „ Hulla Hupp" geachtet. Um Kreise und runde Formen ging es auch in einer weiteren Aufgabe, bei der sich die Teilnehmer zehn Gebrauchsgegenstände einer Kirche z. B. Glocke oder Kerze merken mussten.
Die Sinne des Menschen, wie Fühlen, Riechen oder Schmecken wurden auch getestet, während eine weitere Aufgabe beinhaltete, mit Kostümen ein biblische Geschichte darzustellen.

So ging es am Samstagvormittag bei dem Parcour eher laut und hektisch zu, während der zweite Teil der Jugendlichen, auf den Meditationsweg ging. Eine Reise zu sich selbst stellte das diesjährige Konfi-Camp Thema „ Wer bin Ich ?" ( Zu den biblischen "Ich bin"-Worten von Jesus) dar. Begleitet von ihren jeweiligen Pfarrern und Pfarrerinnen kehrte Ruhe und Frieden in die Gruppen ein, während sie Schritt für Schritt nicht nur der nächsten Dorfkirche näher kamen sondern auch ein Stückchen näher zu sich selbst fanden.

Nach dem jeder und jede nicht nur den Parcour und den Medidationsweg beschritten und sich zwischendurch mit einem Stück Pizza gestärkt hatten, wurde die erste Konfi-Camp-Olympiade eröffnet. Egal ob bei der Eröffnungsfeuer- Staffel der 12 Gruppen, oder beim Sackhüpfen oder bei der „Kleiderschlange" oder beim Bobycar- Finale, die Teilnehmer, die Zuschauer und auch die Organisatoren, Michael Krause und Ingo Rademacher, hatten ihren Spaß.

Während des traditionellen Fußballtuniers der einzelnen Zentren der Gemeinde wurde der Grill schon einmal angeworfen und der Stockbrotteig vorbereitet. Nach dem packenenden Finale mit Verlängerung und der zweiten Runde Elfmeterschießen stand der Sieger fest - die Mannschaft aus der Thomaskirche - und auch die positive Erkenntnis, dass in diesem Jahr besonders viele Mädchen beim Fußballtunier an den Start gegangen waren.

Nach einer vielleicht auch schlaflosen Nacht im Zelt wurde das Ende des Konfi-Camps durch den Abschlussgottesdienst eingeleitet. Der Gottesdienst unter freiem Himmel wurde durch die musikalische Begleitung von Gitarre und Klavier und durch einige kleine Anspiele zum Thema „ Wer bin ich?" abgerundet.

Mit der Urkundenvergabe von der Olympiade und dem Parcour endete am Sonntagmorgen das Konfi- Camp 2008.

Der neue Standort in Stentrop fand bei Organisatoren und auch Teilnehmern eine positive Resonanz, sodass Überlegungen angestellt werden, „Oase Stentrop" auch im nächsten Jahr wieder zu besuchen.

 

Fotos vom Konfi-Camp findet ihr hier ->